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Familien stärken
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Fachgespräch des Familienbundes in Berlin

Partnerschaftskompetenz fördern – Ehen stärken

"Die Qualität der Paarbeziehung ist bei der Betrachtung von Elternschaft sowohl wissenschaftlich als auch politisch derzeit unterbelichtet", darin waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Fachgesprächs zum Thema Ehe und Partnerschaft einig, das jetzt auf Einladung des Bundesverbandes im Haus der Caritas in Berlin stattfand.

Die Bedeutung von Ehe und Paarbeziehung für das persönliche Glück und Wohlbefinden stehe im umgekehrten Verhältnis zur Beachtung, die sie in der politischen Diskussion und Entscheidung fänden, so die Teilnehmenden der mit Unterstützung des Diözesanverbandes Osnabrück und des Landesverbandes Oldenburg durchgeführten Tagung. Längst sei bewiesen, dass die Gesellschaft von stabilen Beziehungen profitiere: Verheiratete sind gesünder und leben länger. Sie stehen in guten wie in schlechten Tagen füreinander und entlasten damit die Gemeinschaft. Das Misslingen von Partnerschaft dagegen sei nicht nur mit erheblichen emotionalen Belastungen, gesundheitlichen und finanziellen Problemen für die Betroffenen verbunden. Es belaste zudem die Gesellschaft auch in ökonomischer Hinsicht. Dennoch spielten Maßnahmen zu Förderung und Prävention der Stabilität von Paarbeziehungen in der familienpolitischen Debatte nur eine untergeordnete Rolle. Die Gesprächsteilnehmer – unter ihnen auch die Delegierten der Föderation katholischer Familienverbände in Europa (FAFCE) – diskutierten gemeinsam Strategien, wie die gesellschaftliche Dimension von Ehe und Paarbeziehung stärker ins Zentrum familienpolitischer Diskussion gerückt werden kann.

Dr. Christoph Hutter, Leiter des psychologisches Beratungszentrum für Eltern, Kinder und Jugendliche; Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Lingen/Ems, hielt zur Einführung einen vielbeachteten Vortrag zum Thema "Gesellschaftliche Folgen von Trennung und Scheidung".

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14.05.2013