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Familienbund gibt Anregungen für lokale Kirchenentwicklung

Koopmann: Wir brauchen eine Option für Familie

Frau Koopmann.

Mit einer "Option für Familie" hat sich der Familienbund der Katholiken angesichts der zur Zeit laufenden Umsetzung des Diözesanpastoralplans im Bistum Münster zu Wort gemeldet.

Das Thema Familie, so Gisela Koopmann, oldenburgische Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken, stehe zur Zeit im Fokus sowohl der politischen als auch der kirchlichen Diskussion. Im Diözesanpastoralplan, über dessen Umsetzung in den Pfarrgemeinden vor gegenwärtig intensiv diskutiert werde, komme dieses Themenfeld jedoch nur am Rande vor. Dies habe den Familienbund als Interessenvertretung für die Belange von Familien bewogen, Anregungen für die lokalen Pastoralplanungsprozesse aus Sicht der Familien zu formulieren.

Wichtig sei ihrem Verband vor allem das Zusammenspiel von Kindertagesstätten und Pfarrgemeinden. Hier gebe es noch zu oft ein Nebeneinander. "An keiner Stelle kommt Kirche so nah und so intensiv mit jungen Familien in Kontakt wie in der Kindertagesstätte", betont Koopmann und empfiehlt den Pfarrgemeinden, diese Arbeit intensiver zu unterstützen und zu fördern. Ziel müsse dabei sein, die Sorgen und Nöte den Menschen aufzunehmen und dabei zu helfen, das das Leben besser gelingt. Der Versuch, über die Kindertagesstätten an die Familien heranzukommen um sie dann in die Kirche zu holen, greife zu kurz. "Die Erzieherinnen und Erzieher sind letztlich "pastorale Mitarbeiterinnen" in der Pfarrgemeinde", ergänzt die ehemalige Vorsitzende eines Pfarrgemeinderates und ermutigt an dieser Stelle zu einer nachhaltigen Personalentwicklung.

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16.03.2014